Ernährung

Leiden durch übermässigen Genuss

Das grosse Festmahl, der siebte Kaffee, der eine Drink zu viel: Genussmenschen übertreiben manchmal etwas. Wer von Magenbrennen geplagt wird, sollte seine Lebens­gewohn­heiten jedoch überdenken.

Aufnahme eines Holztisches von oben, darauf ein Burger mit Pommes, eine Bratpfanne mit Steaks und Bratkartoffeln, eine Schüssel mit Penne arrabiata, Pizzastücke und Tacos.

Bettina* trinkt gerne mal einen Campari Soda nach einem langen Arbeitstag. Heute hat sie sich mit Marc* zum Abendessen verabredet. Bevor der Kellner die Vorspeise bringt, hat Bettina bereits einen Drink genossen. Beim leckeren Essen hält sich die junge Rechtsanwältin nicht gern zurück. Sie sagt nicht Nein, als der Kellner bei der zweiten Runde Pommes frites fragt, ob es noch ein bisschen mehr sein darf. Dazu gibt es ein Gläschen Rotwein. Die Crème brûlée gehört zum Abschluss genauso dazu wie ein Caffè corretto. Bettina geniesst diesen Abend mit Marc in vollen Zügen. In der Nacht wird sie allerdings von einem brennenden Gefühl in der Brust geplagt.

Magenbrennen hat oft auch mit einem gewissen Übermass zu tun, wenn es um Essen und Trinken geht. Insbesondere wer abends grosse, fettreiche Mahlzeiten zu sich nimmt, neigt eher zu sogenannten Reflux-Episoden. Mit besonderem Augenmass sollten deshalb Nahrungsmittel konsumiert werden, die die Produktion von Magensäure übermässig anregen. Neben fettigem Essen sind es besonders Alkohol, Kaffee sowie zuckerhaltige Softdrinks. Allesamt können sie dazu führen, dass sich der untere Schliessmuskel der Speiseröhre entspannt. Schliesst dieser sich nicht mehr zuverlässig, kann Magensäure in die Speiseröhre zurücklaufen. Dort kann der aggressive Saft die sensible Schleimhaut reizen und für das unangenehme Brennen sorgen.

Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich eine ausgewogene und besonders abends massvolle Ernährung. Dies kann bereits helfen, Magenbrennen zu lindern oder zumindest den Bedarf an Medikamenten zu reduzieren.

In einigen Fällen ist die Behandlung mit Medikamenten allerdings unumgänglich. Rund 10% der Menschen in der Schweiz leiden an krankhaftem Reflux.

Rezeptfreie Präparate gegen leichtes Magenbrennen

Je nach Ausprägung werden die Betroffenen meist entweder mit Antazida oder Säureblockern behandelt. Leichtes Magenbrennen lässt sich oft bereits mit rezeptfreien Präparaten zur Selbstbehandlung gut in den Griff bekommen. Klingen die Beschwerden allerdings nicht nach zwei Wochen ab, sollte für eine genauere Abklärung der Hausarzt aufgesucht werden.

*Fiktive Person

Smartphone-Screen mit der grafischen Darstellung eines Menschen zum interaktiven Symptom-Tracking.
Tracken Sie Ihre Beschwerden und gehen Sie zum Arzt

Klingen die Beschwerden nicht nach 1 – 2 Wochen ab, sollten Sie unbedingt zum Arzt. Analysieren Sie Ihre Beschwerden mit der Reflux Tracker App.

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