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Rauch in den Lungen, Magensäure im Mund

Dass Rauchen die Lungen schädigt, ist allgemein bekannt. Hingegen wissen viele nicht, dass der blaue Dunst auch zu Magenbrennen führen kann.

Rauch in den Lungen, Magensäure im Mund

Magenbrennen gilt im Allgemeinen als Folge einer üppigen, fettigen Mahlzeit. Und tatsächlich begünstigen fettreiche Nahrungsmittel das unangenehme Brennen in der Speiseröhre. Aber nicht nur. Auch Zigaretten können neben allen anderen negativen Nebenwirkungen, die sie auslösen, einen Einfluss auf sogenannte Reflux-Symptome wie Magenbrennen oder Sodbrennen haben.

Viele Raucher leiden unter Magenbrennen

Rauchen verschlechtert nachweislich die Funktion des unteren Schliessmuskels der Speiseröhre. Dieser ist dafür zuständig, die Speiseröhre vor zurücklaufender Magensäure zu schützen. Ist der Sphinkter geschwächt, beginnt der aggressive Magensaft die sensible Schleimhaut der Speiseröhre zu reizen, was das unangenehm brennende Gefühl auslösen kann. Gelangt der saure Mageninhalt gar bis in den Mund, spricht man von saurem Aufstossen. Eine erfolgversprechende Massnahme gegen Magenbrennen kann deshalb sein, auf Zigaretten komplett zu verzichten.

GERD ist eine Krankheit

Leichtes Magenbrennen, das nur gelegentlich auftritt, lässt sich überdies mit allgemeinen Massnahmen und rezeptfreien Präparaten aus der Apotheke zur Selbstbehandlung gut in den Griff bekommen. Klingen die Beschwerden allerdings nicht nach ein bis zwei Wochen ab, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Denn Magenbrennen kann auch eine Krankheit sein. In der Schweiz leiden etwa 10 Prozent der Bevölkerung unter pathologischem, also krankhaftem Reflux. Im Fachjargon nennt sich das gastroösophageale Reflux-Erkrankung. Besser bekannt ist die Krankheit unter der englischen Abkürzung GERD.

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