Ernährung

Magenbrennen? Vorsicht beim Essen!

Eine Kartoffel ist eine Kartoffel. Doch je nach Zubereitung hat sie eine komplett andere Wirkung auf Menschen. Bei Magenbrennen sollte man daher auf folgende Punkte achten.

Magenbrennen? Vorsicht beim Essen!

Sie leiden häufig unter unangenehmem Magenbrennen? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick auf Ihre Ernährungsgewohnheiten zu werfen. Gewisse Esswaren und Getränke sowie die Form, wie sie zubereitet werden, sind für Menschen mit regelmässigen Reflux-Beschwerden nämlich alles andere als empfehlenswert.

Besonders heikel sind fettreiche Nahrungsmittel, Schokolade sowie Softdrinks. Diese können zu einer Entspannung des unteren Schliessmuskels der Speiseröhre führen. Sie sind somit mitverantwortlich, dass Magensäure in die Speiseröhre zurückfliessen und dort unangenehm brennen kann. Dies kommt vor allem nach dem Essen vor und je nach pH-Wert des Magensafts kann es in der Speiseröhre dann auch ganz fies brennen.

Die Krankheit heisst GERD

Vorsicht ist auch bei Speisen und Getränken geboten, die sehr kalt, sehr süss oder stark gewürzt sind. Gleiches gilt bei Getränken, in denen viel Kohlensäure steckt. Alleine durch eine Änderung der Essgewohnheiten lassen sich aber nicht sämtliche Reflux-Ereignisse verhindern.

Bei rund 10 Prozent der Menschen in der Schweiz tritt Magenbrennen in krankhafter Form auf. Ärzte sprechen von einer gastroösophagealen Reflux-Erkrankung – besser bekannt unter der englischen Abkürzung GERD. Mit den Beschwerden leben muss aber niemand.

Fragen Sie Ihren Hausarzt

Leichtes Magenbrennen kann man mit rezeptfreien Präparaten zur Selbstbehandlung gut in den Griff kriegen. Klingen die Beschwerden allerdings nach zwei Wochen nicht ab, sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden.

Reflux Tracker App
Tracken Sie Ihre Beschwerden und gehen Sie zum Arzt

Klingen die Beschwerden nicht nach 1 – 2 Wochen ab, sollten Sie unbedingt zum Arzt. Analysieren Sie Ihre Beschwerden mit der Reflux Tracker App.